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Frankfurter Allgemeine Zeitung / SEPT. 2007

Die Nordwestpassage wird langfristig angesteuert

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SENATOR LINES, eine Bremer Reederei, die mehrheitlich der koreanischen Hanjin-Gruppe gehört, hat derzeit keine Ambitionen, die Nordwestpassage zu nutzen.

"Es gibt noch zu viele Unsicherheitsfaktoren, wie etwa Wassertiefen. Die Passage müsste ganzjährig befahrbar sein, und zudem würde man eine große Anzahl von Eisklasse-Schiffen benötigen, die im Moment nicht mit entsprechender Kapazität und Menge auf dem Markt sind", sagt eine Unternehmenssprecherin.

Von Nachteil sei zudem, dass in der kalten Nordpol-Region nicht alles transportiert werden könne: "Flüssigkeiten frieren ein."